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Eigenbluttherapie bei Haarausfall – Was wir jetzt wissen müssen!

Nicht nur Männer leiden unter Haarausfall, auch bei Frauen werden die Haare im Laufe des Lebens immer dünner. Wir stellen euch eine Methode vor, die ganz ohne Operation den Haarausfall stoppen soll. Doch wie funktioniert diese Therapie und hält sie wirklich das, was sie verspricht?

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Bild via pixabay.com

Eigenbluttherapie bei Haarausfall - was ist das ?

Eigenblut-Treatments werden medizinisch korrekt als PRP-Therapie bezeichnet. PRP ist eine Abkürzung und steht eigentlich für Plättchen-reiches Plasma (engl. platelet rich plasma). In einigen Fachkreisen wird diese Therapie auch Vampir-Lifting genannt. Das hört sich natürlich viel spannender an. Dr. Barbara Franz aus Wien hat bestätigt, dass 9 von 10 Patienten nach zwei bis drei Monaten intensiver Behandlung der Eigenbluttherapie einen neuen, kräftigeren Haarwuchs haben. Womit Alpecin über Jahre hinweg wirbt, dass ihr Mittel "Doping für die Haare" sei, trifft auch auf diese Behandlung sehr gut zu.

Was spricht für eine Eigenbluttherapie?

Täglich verlieren wir bis zu 100 Haare. Diesen Vorgang nehmen wir meistens gar nicht wirklich wahr. Die Haare werden bei einem gesunden Wachstumszyklus stetig ersetzt. Dieser Zyklus kann durch einige Faktoren aus der Spur geraten. Medikamente, Mangelernährung, hormonelle Veränderung oder genetische Veranlagung können nämlich dafür verantwortlich sein, dass das Gleichgewicht durcheinander gebracht wird. Dementsprechend sind 90 Prozent der Eigenbluttherapie-Patienten Frauen, die oft nach der Menopause auf die Behandlung zurückgreifen. Auch Männer, die mit steigendem Alter Geheimratsecken oder auch eine Stirnglatze bekommen, entscheiden sich immer öfter für diese Therapie.

Für wen ist eine PRP-Therapie geeignet ist?

Die PRP-Therapie ist für die geeignet, bei denen der Haarausfall genetisch veranlagt ist. Das ist bei 85 Prozent der Betroffenen der Fall. Allerdings wirkt die Eigenbluttherapie bei starkem Haarausfall oder einer Glatze leider nicht.

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Bild via pixabay.com

Wie läuft die Behandlung ab?

Schritt 1: Vorbereitung

Bevor die Behandlung mit Eigenblut stattfindet, wird ein aufklärendes und ausführliches Gespräch geführt. Dazu erfolgt eine erste Blutabnahme, mit der man feststellen kann, ob eine Mangelerscheinung oder ein hormonelles Ungleichgewicht hinter dem Haarausfall steckt.

Schritt 2: Behandlung

Für die Eigenbluttherapie wird eine kleine Menge Blut aus den Venen entnommen. Durch eine spezielle Aufbereitung wird aus dem Plasma im Blut das sogenannte "Buffy-Coat" gewonnen.

Wikipedia: Der Buffy-Coat (engl. buff: lederfarben, coat: Schicht, Film), im deutschen gelegentlich als Leukozytenfilm bezeichnet, ist die Grenzschicht zwischen roten Blutkörperchen und dem Blutplasma, die entsteht, wenn man Blut mit einem Gerinnungshemmer versetzt und sedimentieren lässt (oder zentrifugiert).

Dieses Haarwachstum-Elixier wird im nächsten Schritt mit Mini-Spritzen in die betroffenen Stellen der Kopfhaut gespritzt.

Wie wirkt das Eigenblut auf das Haar?

Die aus dem Blut gelösten Wachstumsfaktoren regen intensiv die Neubildung von kleinsten Blutgefäßen an. Diese werden dann wieder besser mit den im Blut gelösten Mikronährstoffen versorgt. Das Haar regeneriert sich mit jeder Behandlung. Die Behandlung wird so lange fortgeführt, bis der Haarausfall gestoppt wird. Das neu gewachsene Haar hat nun mehr Kraft und Volumen.

Wie viele Sitzungen sind erforderlich ?

In der ästhetischen Medizin kann eine Behandlung alleine keine Wunder vollbringen. Optimal wären 3 Sitzungen mit einem Abstand von einem Monat. Nach sechs Monaten wird eine Auffrischung empfohlen.

Was kostet eine Eigenbluttherapie?

Mit einer Empfehlung von drei Sitzungen muss man ungefähr mit 1.200 Euro rechnen. Natürlich können auch mehrere Behandlungen notwendig sein, jedoch kommt das ganz darauf an, wie die Kopfhaut auf die Behandlung reagiert. Die Kosten variieren natürlich auch von Arzt zu Arzt.

 

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