Zwei Wochen Urlaub// TourLife// Life Collection #6

Hallo meine Lieben, die zwei Wochen Urlaub sind nun leider auch schon wieder vorbei. Heute beginnt wieder der Alltag. In meiner heutigen Life Collection werde ich über meine letzten beiden Wochen berichten. Zum einen über meinen Urlaub und dann natürlich noch über unsere Tour mit der Band „Axid Rain„. Die ganzen zwei Wochen habe ich euch ja auch schon auf Snapchat (@swatrip) mitgenommen, aber heute werde ich euch natürlich mehr Einzelheiten erzählen.

Köln

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Hier ist schon mal das erste Backstage Foto aus Berlin. Das war allerdings nicht der erste Auftritt. Start war in Köln im Blue Shell. Ich war vor dem Auftritt schon eimal in Köln, allerdings war ich auch dort nur für ein Konzert von Slash dort. Sprich: Wir sind Abends im Dunkeln in Köln angekommen und sind nach dem Konzert auch wieder im Dunkeln nach Hause gefahren. Ich habe damals leider gar nichts von Köln gesehen. Leider muss ich gestehen, dass ich auch dieses Mal nichts davon gesehen habe. Wir kamen zwar noch im Hellen an, aber haben dann auch nur schnell im Hostel einchecken können und  mussten dann schon wieder zum Club fahren, um alles aufzubauen. Nächsten Morgen ging es dann auch schon wieder früh nach Berlin. Wir haben leider nicht einmal den Kölner Dom gesehen. Das Blue Shell kann ich aber auf jedenfall weiterempfehlen. Tolle Musik, nette Leute, tolle Lage.

Shirt: Asos

Berlin

Angekommen in Berlin mussten wir auch erst einmal wieder im Hostel einchecken. Kurz darauf ging es dann wieder in einen Club, um genauer zu sein ins Wild at Heart. Vorher haben wir nebenan im Restaurant noch Essen bekommen. Es war so unglaublich lecker. Das könnt ihr euch nicht vorstellen. Es gab Reis mit Hähnchenfleisch, dazu etwas Gemüse und die beste Soße mit Kokosmilch, die ich jemals gegessen habe. Der Auftritt im Wild at Heart war mit Abstand der Beste. Gut gelaunte Leute, nettes Umfeld, geile Location, leckere Getränke. Was will man mehr? CD’s und T-Shirts haben wir dort auch allerhand verkauft. Geschlafen haben wir übrigens immer im Mehrbett-Zimmer. Wer jetzt denkt: Was? Ein Mädel und 4 Männer? Das kann doch nicht gut gehen? Doch es ging gut. In manchen Verhaltensweisen bin ich nämlich nicht so das typische Mädchen :-D.

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imageZum Glück waren wir für zwei Konzerte in Berlin, sodass wir nächsten Morgen massig Zeit hatten. Also gingen wir erstmal Richtung Brandenburger Tor und suchten etwas zum Essen. Da es eigentlich schon Mittag war, wir aber sehr spät aufgestanden sind („weil wegen erst gegen 4 im Bett…“), haben wir uns für ein nettes Frühstück entschieden. War auch sehr lecker, aber meine Augen haben mal wieder mitgegessen. Habe dann doch nur die Hälfte geschafft. Also wenn ihr im Café LebensArt seid, dann bestellt ruhig das kleine Frühstück, denn das hier war schon echt ziemlich viel.

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Einen kleinen Drink gab es denn natürlich auch schon gegen Mittag…Wir waren ja schließlich im Urlaub. Außerdem hat es gerade in Strömen geregnet, somit mussten wir unsere Zeit ja irgendwie rumkriegen.

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Hose u. Top: H&M//Schuhe: Missguided

Den zweiten Auftritt in Berlin hatten die lieben Jungs von Axid Rain dann im Hangar 49. Eigentlich an sich ein sehr schöner Club, schön geräumig, nette Leute. Alles hat irgendwie gestimmt. Nur eben die Lage nicht. Der Laden ist so versteckt, dass wir selbst erst 2 mal daran vorbeigefahren sind. Die Besucherzahl hielt sich dementsprechend auch in Grenzen. Das witzige war, dass wir am Vorabend den Berlinern erzählt haben, wo wir denn als nächstes spielen und die wussten nicht mal selbst, wo dieser Club ist. Dennoch hat der Auftritt sehr viel Spaß gemacht.

Leipzig

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Leipzig fand ich ziemlich komisch muss ich sagen. Als wir in die Stadt gefahren sind, hat man wirklich nur kaputte Häuser und verschmutze Straßen gesehen. Der erste Eindruck war äußerst schlecht. Der Club „Flowerpower“ war auch sehr klein und heftig. Man kam rein und es kam einem gleich ein Geruch aus Gras, Alkohol und Zigaretten entgegen. Nicht so mein Fall, wenn ich ehrlich bin. Vor dem Auftritt hatten wir noch Zeit Leipzig genauer zu erkunden. Also gingen wir einfach mal Richtung Innenstadt. Da muss ich sagen, hat mich die Stadt sehr positiv überrascht. Ein schöner grüner Park, umringt von Restaurants, Kneipen und Kleidungsgeschäften. Abends im Club hatte ich dann wieder gemischte Gefühle. Es war ab 23 Uhr sehr gut besucht, aber als „Dorfkind“ betrachtet man die Dinge dann glaube ich noch etwas anders. Viele „merkwürdige“ Leute, aber auf jedenfall eine sehr gute Stimmung. Als wir nächsten Tag abreisen wollten, das war so gegen halb 12 mittags, saßen immer noch welche im Club, was mich ein wenig schockiert hat. Dann haben wir den nächstbesten Bäcker gesucht, wo ich dann mal wieder ein leckeres französisches Frühstück genommen habe. Sehr simpel, aber morgens mag ich es auch sehr gerne mal etwas süßer.

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Shirt u. Hose: H&M// Schuhe: Converse

Bremen

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Bremen war für uns dann nicht allzu weit weg. Gespielt haben sie dort im Meisenfrei Blues Club. Ein sehr schöner, geräumiger Club mit einer großen Bühne. Exakt abgestimmt auf die 4 Männer. Dort ist es im Club üblich, dass man während eines Auftritts mit einem Hut rumgeht und Geld einsammelt. Das war dann natürlich meine Aufgabe. Zuerst habe ich mich darauf gefreut, aber als ich dann rumgegangen bin, kam ich mir ein bisschen komisch vor. Was tut man nicht alles… ;-). Schließlich geben sie über eine Stunde Vollgas und wollen natürlich auch dafür belohnt werden. Vorher waren wir übrigens noch nebenan beim Chinesen. Kann ich nur jedem empfehlen. Sehr lecker, große Portionen und dazu noch äußerst günstig. Der Laden ist direkt neben dem Club.

Hamburg

In Hamburg war mit Abstand das schlechteste Wetter. Es hat ununterbrochen geregnet und kalt war es zudem auch noch. Gespielt haben sie dieses Mal in der Pooca Bar. Kein großer Club, aber ab 24 Uhr mega voll. Ab 20 Uhr spielen dort oft mehrere Bands und um Mitternacht wird der Club dann zum Elektrotempel. Passt zwar irgendwie nicht so ganz zusammen, aber es scheint niemanden zu interessieren. Lange haben wir es dort auch nicht ausgehalten. Haben noch das ein oder andere Bier getrunken und sind dann irgendwann ein Stockwerk höher in unsere Betten gegangen. Schlafen konnte man zuerst noch nicht so wirklich, weil der Bass die Betten fast zum Schweben gebracht hätte. Ich muss sagen, dass ich diesen Teil Hamburgs ja nicht so toll finde. Morgens haben wir erstmal beobachtet, wie sich eine Frau irgendwas verabreicht hat (In einer Hausnische!!!!!). Zudem war alles so unglaublich dreckig und laut. Da freut man sich noch mehr, wenn man wieder Zuhause ist.

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Minden

imageLast but not least: Minden! Von Minden haben wir eigentlich gar nichts gesehen. Genächtigt haben wir in Hannover, mussten also noch eine Stunden vom Auftritt zum Hostel fahren und Essen gegangen sind wir dort auch nicht, weil es dort im Club etwas gab. Der Club heißt ganz ausgeschrieben: Hamburger Hof Ameise Kulturhügel. Ganz nett, aber hat mich nicht wirklich umgehauen. Das einzig gute war tatsächlich die große Bühne und eventuell die Leute, die gut mitgemacht haben. Zwar bringe ich nun die Reihenfolge ein wenig durcheinander, aber das muss ich noch eben erzählen. Der Weg von Hannover nach Minden war übrigens die Hölle. Ein Stau nach dem anderen. Wir haben die doppelte Zeit gebraucht!! Es gab keine 5 Minuten, wo wir mal vernünftig durchfahren konnten. Überall Baustellen und volle Straßen. Nicht so schön.

 

Das war auch schon wieder meine Life Collection. Ich hoffe sie hat euch gefallen. Klar ist auch noch viel mehr passiert, aber ich habe mich erst einmal auf die wichtigsten Sachen beschränkt. Wie viel Bier und Cocktails wir getrunken haben interessiert euch ja wahrscheinlich auch nicht, aber vielleicht konnte ich euch so mal einen kleinen Einblick in verschieden Clubs und Städte geben. Wenn ihr noch Fragen habt oder irgendwas wissen wollte, dann lasst es mich wissen. Ich kann euch nur sagen, dass der Trip wirklich Spaß gemacht hat. Es ist mal was anderes. Man sieht mal was anderes als Strand und Meer. Ist aber auch, wenn man wieder zur Ruhe gekommen ist, sehr anstrengend gewesen.

Eure Swantje

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Comments

  1. 16. August 2016 / 21:33

    Hört sich wirklich super cool an! War bestimmt ein geniales Erlebnis 🙂

    Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mal auf meinem Blog vorbeischaust <3

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.com/

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  2. 16. August 2016 / 23:16

    Hört sich nach einer aufregenden Zeit an:) Ich möchte unbedingt mal nach Leipzig!! Hab gehört dort soll es wirklich wunderschön sein. Kommt wohl auf den Stadtteil an:D

    Liebe Grüße

    Laura
    http://elluehm.com

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    • Swanted
      17. August 2016 / 8:35

      Das war es 🙂
      Ja wahrscheinlich 😉 Also die Innenstadt ist auch wirklich wunderschön 🙂

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