Ein bisschen Abstand, bitte

Ich habe euch doch letztens in einem anderen Post von einer Freundin erzählt, dass sie jemanden kennengelernt hat. Sie sind sich natürlich doch näher gekommen, als es normalerweise geplant war. Sie musste ständig an ihn denken, ihm zweideutige Nachrichten schreiben, ihn sehen und einfach nur bei ihm sein. Sie genoss es jedes Mal, wenn er bei ihr war. Jedoch wusste er nichts von ihren Gefühlen. Irgendwie klar, dass es so kommen musste. Oder? Sie empfand mehr für ihn. Doch sie hatte Angst. Sie hatte Angst ihm irgendetwas davon zu erzählen. Sie hatte Angst davor, dass er sich von ihr distanzieren würde. Sie wollte die gute Stimmung zwischen ihnen nicht kaputt machen. 

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Sie brauchte Abstand

Eindeutig brauchte sie das. So ging es nicht mehr weiter. Wie lange sollte sie noch sein "Spielzeug" sein? Wie lange sollte sie noch ihre Gefühle unterdrücken? Sollte sie auf ewig so tun, als wäre sie nicht an ihm interessiert? Sollte sie sich in Ruhe angucken, wenn er sich zwischendurch mit einer anderen trifft? Irgendwie nicht. Deswegen brauchte sie ein wenig Abstand. Sie wollte weg. Doch muss man gleich seine Koffer packen und einfach abhauen? Muss man in eine andere Stadt, damit man Abstand von jemandem bekommt? Kann man nicht auch irgendwie innerlich Abstand nehmen? 

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Freiraum schaffen

Einige Dinge kann man nicht mehr ändern. Sie kann ihre Gefühle nicht mehr so leicht abstellen, aber vielleicht kann sie die Dinge mit ein bisschen Abstand besser ertragen. Ziel ist es hier nicht von Ort zu Ort zu wandern und vor ihren Gefühlen davonzulaufen. Sie braucht inneren Abstand. Vielleicht kommt sie irgendwann damit klar, vielleicht kann sie sogar irgendwann loslassen und Platz schaffen für neue Ereignisse. Es geht nicht darum, dass sie die Gefühle verdrängt oder verleugnet, sondern sie aus sicherer Entfernung besser betrachten kann. Natürlich erstmal nur, wenn er nicht so empfindet wie sie. Das muss sie natürlich erst einmal herausfinden.


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Sie ist sich dieser Situation bewusst gewesen. Sie wusste, dass es irgendwann so kommen würde. Sie versuchte sich innerlich von ihm zu distanzieren. Sie versuchte sich abzulenken. Andere Prioritäten zu setzen. Sie versuchte nicht immer zu springen, wenn er sich meldete. SIE ließ ihn mal an der langen Leine. Sie versuchte alles anders wahrzunehmen. Mit Erfolg. Sie hat ihn innerlich in eine für sie immer zugängliche Truhe gelegt. Sie konnte an diese Truhe ran wann immer sie wollte, doch sie hatte den Schlüssel dazu. Nicht er. Sie hatte es geschafft sich innerlich zu distanzieren. Sie hatte es geschafft. Sie hatte ab sofort die Kontrolle.

Wie findet ihr diese kleine Story? Bzw. wie findet ihr das Outfit?

Eure Swantje 

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