Anerkennung. Wir alle wollen sie.

Voltaire hat mal gesagt: "Anerkennung ist ein wundersames Ding, sie bewirkt, dass das, was an anderen hervorragend ist, auch zu uns gehört."

Wer Anerkennung sucht, der möchte Bestätigung. Eigentlich ist das ja völlig normal. Wenn wir irgendeine Leistung erbringen, dann möchte jeder für das, was er geleistet hat, gelobt werden. Ist ein ganz normaler Denkprozess. Doch leider kann das bei manchen Personen auch mal ausarten. Manche sind geradezu süchtig nach Anerkennung. Machen Dinge nur noch, um die Bestätigung der Anderen zu bekommen. 

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Süchtig nach Anerkennung

Wie oben schon geschrieben, gibt es tatsächlich Personen, die süchtig nach Anerkennung sind. Sie brauchen täglich positive Kritiken und Anmerkungen. Dabei vergessen sie aber eine Sache. Sich selbst. Was bringt es, Dinge zu tun, die andere vielleicht toll finden, aber man selber gar nicht dahinter steht? Was bringt es, andauernd andere Menschen glücklich zu machen, wenn man sich dabei selbst vergisst?

Die soziale Anerkennung macht süchtig. Die Sucht, anderen Menschen zu gefallen. In der Gesellschaft eine anerkannte Person sein. Das ist es, was wir wollen. Irgendwie macht uns diese Sucht glücklich. Sie gibt uns das Gefühl etwas Besonderes zu sein. Wir wollen dazugehören. Um diese Anerkennung zu erreichen nehmen wir so einiges in Kauf. Wir lügen, betrügen, arbeiten zu viel und sind aufopfernd. Wir beladen uns mit Statussymbolen und stolzieren mit fremden Ansprüchen durchs Leben. 

Die Sucht lässt uns im Glauben, dass die anderen Menschen uns nur dann mögen, wenn wir eben genau die Dinge machen, die gerade von uns verlangt werden. Es ist ein unbewusster Vorgang. Wir bemerken teilweise gar nicht, was für schreckliche Dinge wir tun würden, wenn nicht ein uns geliebter Mensch vorher auf die STOP-Taste drücken würde. Der Sinn dahinter ist aber bei jeder Situation immer derselbe: Wir wollen wahrgenommen werden. Wir wollen gut funktionierende, zwischenmenschliche Beziehungen. 


 

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Nach Anerkennung suchen bringt einen nicht weiter

Wir haben oft Situationen, in der wir Anerkennung erwarten. Wir suchen sie förmlich. Entweder haben wir sehr viel Arbeit in eine bestimmte Sache gesteckt oder wir wollen einer geliebten Person einfach nur gefallen. Genau in diesem Moment wird man unsicher. Man bekommt nicht die Anerkennung, die man sich gewünscht hat. Das ist der Punkt, an dem wir anfangen an unserer Leistung zu zweifeln. Man lässt nach. Man macht sich Gedanken. War das schon die beste Leistung, die ich erbringen konnte, um die Person, die ich über alles liebe, glücklich zu machen? Mehr habe ich nicht drauf? Man ist unmotiviert. 

Es hat alles nichts gebracht. 

Es hat einem selbst nichts gebracht. 

Der Sinn und Zweck kann doch nicht sein, dass man andere andauernd beeindrucken will? Die Anerkennung macht dich nicht wirklich besser. Sie fühlt sich gut an, trotzdem wird man dadurch keine bessere Person. Man wird nur besser, wenn man lernt die richtigen Dinge zu tun. Das geht leider sehr oft damit einher, dass man meistens noch weniger Anerkennung bekommt. Gegenwind. Kritik.

Es ist ein harter Weg, aber definitiv der Richtige.

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Wie denkt ihr zum Thema Anerkennung? Und wie gefällt euch das Outfit?

 

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